Kolumbien 2016 – Der Plan

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Köln, den 13.10.2016

Nächste Woche geht es los nach Kolumbien. Alle Impfungen sind aufgefrischt, Malaria gibt´s nicht, wohin ich fahre, im Laden ist alles soweit vorbereitet, dass der Verkauf und Versand in den nächsten vier Wochen weiter geht. Ich möchte Euch heute den Plan vorstellen. Ich bin gespannt, ob mein straffer Zeitplan zum „mañana“ der Kolumbianer passt.

Geschäftsreisen in meinem Job haben die tolle Eigenschaft, wie Urlaub zu sein! Ich fahre nicht mehr in irgendein Seminarhaus und sitze dort stundenlang im Kreis (was auch schön sein kann), sondern reise zu immer neuen Orten und Menschen. Diesmal ist aber auch die Agenda randvoll. Eine Anfrage, unser Projekt auf dem World Coffee Forum in Kolumbien vorzustellen, musste ich schon absagen, weil die Zeit nicht reicht. Und lieber wandere ich durch die Sierra als in einem Kongresszentrum einen Vortrag – womöglich auf Spanisch – zu halten. Dabei stellte sich nach meiner Absage heraus, dass ich auch in der Kleinstadt Neiva sein werde, wo der Kongress stattfindet – nur 14 Tage zu spät…

Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf der Schulung der Kogi in der Weiterverarbeitung des Rohkaffees und im Rösten des Kaffees für den kolumbianischen Markt. Unser Röstmeister Alfons Schramer wird mich eine Woche lang begleiten und sein Wissen weitergeben. Außerdem werden wir die Brüder der Kogi, die Arhuacos, besuchen. Ähnlich wie die Kogi besitzen sie im Urwald wachsende Kaffeebäume und dieser ist teilweise bio-zertifiziert. Es gibt eine Menge Bio-Geschäfte und Restaurants, die CAFÉ KOGI nicht nehmen (dürfen), vielleicht finden wir auf diesem Weg eine Lösung für diese Kunden. Und zu guter Letzt geht es mit dem Flieger über Bogota in den Süden nach Popayan und weiter nach Florencia in Richtung des Dreiländerecks mit Equador und Peru. Dort geht es in die Gegend um Moco, dort leben die Stämme der Nasa und Inga. Sie haben kleine Kaffeeplantagen, nicht so wild wachsend wie bei den Kogi, jedoch im Einklang mit der Natur und angeblich von sehr guter Qualität. Dies werde ich mir anschauen.

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Ob ich bei einer Ayahuasca-Zeremoni, dem halluzinogenen Zaubertrank der Amazonas-Schamanen, mitmachen soll? Ob es eine Beleidigung wäre, an dieser heiligen Zeremonie nicht teilzunehmen? Die LSD-ähnliche Erfahrung hatte ich bereits und ich muss zugeben, es war nicht so ganz mein Ding… Ich werde im Blog und auf facebook darüber berichten! Wer auf dem laufenden sein will, liked uns auf facebook und sieht, wo ich gerade bin und was ich so erlebe.

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