Der kolumbianische Botschafter ist ein Freund der Kogi

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Gestern war ich in Berlin und habe mein Projekt dem kolumbianischen Botschafter Juan Mayr vorgestellt. Er setzt sich seit 40 Jahren für die Kogis ein und verfügt über ein sehr großes Wissen über ihre Kultur. Ich habe ihm das Projekt kalashe vorgestellt. Der Fotograf und Umweltschützer war zuvor kolumbianischer Umweltminister und Präsident der United Nations‘ conference on Biosafety. Mayr erhielt den Goldman Environmental Prize 1993 für seinen Kampf zum Schutz der Biodiversität in der Sierra Nevada de Santa Marta. Er lebte zwei Jahre mit den Kogi und gründete die Stiftung Fundación Pro-Sierra Nevada de Santa Marta 1986. 1994 gab die kolumbianische Regierung 19.500 Hektar traditionelles Land an die indigenen Völker der Sierra Nevada zurück.

Juan_MayrIn seiner Zeit als kolumbianischer Umweltminister ließ er eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Neubau eines Kohlehafens an der Karibikküste im ehemaligen Gebiet der Kogi machen, die ergab, dass die Umweltschäden zu groß wären. Er stoppte das Projekt – leider baute die nächste Regierung dennoch den Hafen. Wenn wir es schaffen, wird es im November eine gemeinsame Veranstaltung mit Máma José Gabriel in Berlin geben.

Foto: Wikipedia

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