2011 trafen die Mámus der Kogi den Dalai Lama und die Hopi-Ältesten – Teil 1

(Leider darf ich das Bild wegen der Bildrechte nicht zeigen, ich werde versuchen, es wieder zu posten).

Máma José Gabriel, der 2014 nach Deutschland kommt, steht links neben dem Dalai Lama.

Alte Weisheit – eine Lösung für die moderne Welt

2011 trafen die Mámus, die spirituellen Oberhäupter der Kogi, auf dem International Peace Summit in Newark, New Jersey, auf den Dalai Lama, auf die Ältesten der Hopi sowie weitere Oberhäupter der Wiwa, Kankuamo und Arhuaco (alle in der Sierra Nevada de Santa Marta, Kolumbien lebend). Zuvor kamen sie mit den Ältesten verschiedener nord- und mittelamerikanischer Indianerstämme wie Hopi, Mohawk, Dine, Anishinaabe, Algonquin, Lakota, Havasupai und einem Mitglied der „13 Großmütter“ sowie der afrikanischen Dogon zusammen. Träger des Friedensnobelpreises und viele andere Visionäre nahmen ebenfalls teil.

Dies war das erste Mal, dass die Kogi ihre Botschaft außerhalb ihres eigenen Landes vortrugen. Ihre Botschaft war es, durch ein Leben im Einklang mit der Natur und den natürlichen Prinzipien das natürliche Gleichgewicht auf der Erde wiederherzustellen.

Die vier Stämme der Sierra Nevada sind wegen ihres alten Wissens weltweit anerkannt als die „Älteren Brüder“. Wir in der „modernen Welt“ sind im Gegensatz dazu die jüngeren Brüder. Ihre Weisheit ist das Ergebnis ihres Lebens in Harmonie mit allem seit vielen Hunderten oder gar Tausenden von Jahren, ohne dass sie Einflüsse durch die moderne Welt zugelassen hätten.

Das Treffen wurde von den Weisen als Erfüllung einer alten Prophezeiung gesehen, die sagt, dass eines Tages in einer Zeit großer planetaren Ungleichgewichts die „Älteren Brüder“ nur gemeinsam mit den „Jüngeren Brüdern“ die Erde retten können.

Schon sechs Jahre zuvor hatten die Mámus der Kogi gesehen, dass, sie seine Heiligkeit den 14. Dalai Lama treffen würden und dass dieses Treffen einen Wendepunkt markieren würde.

https://www.tibethouse.us/special-events/newark-peace-education-summit

Die Anwesenden waren sich mit den Mámus darüber einig, dass die größte Bedrohung der Menschheit die Entwicklungsoolitik ist, denn die Ausbeutung der Rohstoffe zerstört das Gleichgewicht des Lebens auf unserem Planeten. Das Ungleichgewicht ist erkennbar in immer größeren und häufiger auftretenden Naturkatastrophen und Konflikten, als auch in körperlichen, geistigen und spirituellen Krankheiten.

Die Mámus ermahnten die „Jüngeren Brüder“, behutsam mit der Erde umzugehen. Sie riefen insbesondere die an, die die Macht haben, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dinge zu gestalten. Sie forderten uns auf, Alternativen zu aktuellen Tendenzen auf der Welt zu suchen, so dass die Sorge um den Schutz des Lebens, der Menschen, des Landes und der Kultur wieder in den Vordergrund rücke. Auch warnten sie vor der Gefahr des Tourismus, der ganze Kulturen zerstören könne.

Dieser Bericht wird demnächst fortgesetzt!

Quelle: http://bluestarprophecy.com/hopi-meet-the-dalai-lama-with-colombian-mamos/

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